Kamiros

... die Ausgrabungsstätte.

226 v.Chr. wurde die Stadt von einem Erdbeben heimgesucht. Trotz großer Zerstörung wurde Kamiros wieder rekonstruiert. Nach einem zweiten Beben, welches im 2. Jahrhundert n. Chr. stattfand, flohen die meisten Menschen und kehrten nicht mehr heim.


Kamiros weist eher einen bäuerlichen Charakter auf. Hier wurden Wein, Öl und Feigen angebaut.

Zu sehen sind, unter anderem, eine alte Agora (Marktplatz), der Brunnenplatz und die Reste eines Tempels, der wahrscheinlich Apollon um 200 v Chr. geweiht wurde. Außerdem gab es im Norden ein beheiztes Schwimmbad. Die Rohrleitungen und Feuerstellen sind heut noch sichtbar.

Wenn man auf der Akropolis steht, bekommt man einen guten Eindruck von den engen und zahlreichen Gassen. Am Hang des Berges trifft man auf die große Wasserzisterne, die die rund 400, in Kamiros, lebenden Familien mit sauberen Trinkwasser versorgte.

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